Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung?
von MöhneReport
Als externe Referentin führte Priscilla Theißen aus Anröchte durch das Thema. Sie erklärte die Unterschiede zwischen Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und Betreuungsvollmacht und machte anhand praktischer Beispiele deutlich, warum frühzeitige Vorsorge wichtig ist: Wer im Ernstfall Entscheidungen treffen darf, das betreffe nicht nur ältere Menschen. „Krankheit, Unfall oder plötzliche Hilfsbedürftigkeit können jeden treffen. Zu jeder Zeit. Man hat das nicht so im Blick, oder man verdrängt es“, das war eine der Erfahrungen der Referentin.
Fragerunde und persönlicher Austausch
Im Mittelpunkt des Abends standen nicht nur rechtliche und organisatorische Informationen, es ging auch um persönlichen Austausch, um das direkte Wort. Die Teilnehmer stellten Fragen, berichteten von eigenen Erfahrungen und sprachen offen ihre Unsicherheiten an. Claudia Wilding: „Dabei zeigte sich, wie groß der Informationsbedarf bei diesem sensiblen Thema ist.“
Solche Abende sollen sich etablieren
Für Pflegedienstleiterin Sarah Winkelmann steht fest: „Weil solche Themen so wichtig sind, weil solche Abende auf viel Interesse stoßen, wollen wir das wiederholen. Einmal im Jahr wollen wir in unserer Einrichtung aufklären und ins Gespräch kommen mit allen.“
Auch Cornelia Wilding zog ein positives Fazit: „Wir sind total begeistert von der positiven Resonanz und das große Interesse der Besucher. Veranstaltungen dieser Art sollen sich etablieren und auch künftig dazu beitragen, wichtige Themen verständlich und praxisnah zu vermitteln.“
Themenvorschläge willkommen
Wilding weiter: „Wir haben schon weitere Ideen, wir nehmen aber auch sehr gerne Vorschläge oder Wünsche zu speziellen Themen entgegen.“